Dienstag, 20. September 2016

[Babyschnack] Unser Start in die Beikost


Am Anfang war die Milch.
Irgendwann, meist nach 4-6 Monaten, kommt der von vielen Eltern lang herbeigesehnte Beikoststart.
Auch bei uns war das so. Das Käuzchen zeigte schon sehr früh Interesse für unser Essen, fing an zu schmatzen, wenn er uns essen sah, streckte die Hand aus und hatte immer weniger Lust, mit einer Milchflasche abgespeist zu werden.
Pünktlich mit dem vollendeten 4. Monat gab es also den ersten Möhrenbrei. Selbst gekocht. Das fand er ganz gut und schmatzte einige Löffel in sich hinein.
Leider ließ die Begeisterung schon nach wenigen Tagen nach, sodass ich eine einwöchige Pause einlegte.


Weiter ging es dann, ich probierte es mit Pastinake, Kohlrabi und Fenchel. Der Effekt war der selbe: nach maximal 30g wollte das Kind nicht mehr - egal, ob das Zeug in mühevoller Handarbeit selbst gekocht wurde oder aus einem gekauften Gläschen stammte. Wie ich die Steigerung zu knapp 200g schaffen sollte, die ich in allen Ratgebern las und mir im Beikostplan meiner Hebamme im Nacken saß, war mir schleierhaft.

Mittwoch, 7. September 2016

[Review] Rival de Loop Hydro Booster Serie

Sehr gespannt war ich auf die neue Hydro Booster Pflegeserie von Rival de Loop - pralle, gesund aussehende Haut kann schließlich jeder gebrauchen. Darum war meine Freude anfangs groß, als ich die verschiedenen Produkte zugesandt bekam (danke dafür an Rossmann!).

Sie ließ jedoch schnell nach, als ich, irritiert durch den Duft des 24h Creme-Gels einen Blick auf die Inhaltsstoffe warf; in fast allen Produkten findet man Alkohol denat an zweiter bzw. dritter Stelle der INCI-Liste. Nun bin ich kein Experte für Inhaltsstoffe, aber selbst bis zu mir hat sich rumgesprochen, dass diese Form des Alkohols in Hautpflegeprodukten nichts zu suchen hat, denn es trocknet die Haut aus und irritiert sie (was man auch merkt, wenn man von dem Effekt nichts weiß).

Fangen wir aber mit den "guten" Produkten an:

Freitag, 26. August 2016

[Projekt] Wear 'em All - Woche 9

Hallo ihr Lieben,

mit Verspätung von nur wenigen Monaten (ähem...) gibt es nun den nächsten Beitrag zu Wear 'em All. In den Entwürfen schlummerte er halbfertig schon seeehr lange, aber dank Klammerkind, das tagsüber nur begleitet schlafen mag und nachts eher gar nicht (was mir keine Zeit zum Bloggen ließ) sowie mangels Internetzugang dank Umzug dauerte die Fertigstellung doch ein wenig länger als geplant. Nun denn.
In dieser Ausgabe geht es wieder sehr bunt zu, passend zum schönen Wetter im Juni.



Montag, 15. August 2016

[Babyschnack] Das Lieblingsspielzeug unserer Kids


Hallo ihr Lieben,

nach 2 Monaten (unfreiwilliger) Pause bin ich nun wieder zurück. Keine Angst, uns geht es gut, allerdings ist das Käuzchen vor einer Weile so anstrengend und aufmerksamkeitsbedürftig geworden, dass ich tagsüber keine Minute Ruhe zum Bloggen hatte und Abends erst so spät eingeschlafen, dass ich nur noch ein bisschen ferngesehen habe, bevor ich selbst todmüde ins Bett gefallen bin - an Fotografieren oder gar Schreiben war nicht mehr zu denken. Dazu kam noch ein Umzug, der sich über ein paar Wochen mehr gezogen hat als eigentlich geplant, inklusive Renovieren und Möbel aufbauen. So langsam kehrt hier aber etwas Ruhe und Ordnung ein, sodass ich nun hoffentlich wieder mindestens einmal pro Woche zum Bloggen komme.

Den Auftakt macht ein neuer Babyschnack und diesmal geht es um das Lieblingsspielzeug unserer Kids.

Das Käuzchen war motorisch schon sehr früh sehr weit und nur herum liegen und schauen war ihm bald nicht mehr genug.

Sein erstes aktiv genutztes Spielzeug war ein Oball, der mit einer Schnur an seinem Mobile über dem Tagesbett befestigt war. Nachdem mein Mann ihm gezeigt hatte, dass er das Mobile bewegen konnte, in dem er den Ball bewegte, steckte ständig ein Babyarm darin und der Kleine wackelte vergnügt an der Konstruktion (greifen konnte er zu diesem Zeitpunkt, mit gut 2 Monaten, noch nicht). So ließ der Kleine sich schon früh eine Weile beschäftigen.

3-6 Monate

Als er etwas größer war und eine höhere Reichweite hatte, war unser Spielbogen Zeitvertreib Nr. 1. Wir hatten uns explizit diesen aus Holz und ohne Schnickschnack gewünscht, so ein "Activity Center", das blinkt und Geräusche macht, wäre mir nicht ins Haus gekommen.
Zu Anfang hatten wir noch eine Schnur an den Figuren beschäftigt, damit er daran wackeln konnte, denn er fand es sehr frustrierend, mit seinen kurzen Ärmchen noch nicht weit genug nach oben greifen zu können.

Ebenfalls super angekommen ist dieser "verdrehte" Oball. Während der Kleine dem normalen nichts mehr abgewinnen konnte, seit die Hand nicht mehr durch die Löcher passte, fand er dieses Teil extrem spannend. Die Augen begannen zu leuchten und die Atmung wurde schneller, wenn er ihn sah :-D Daher habe ich meinem Mann auch verboten, ihn damit vor dem Schlafen gehen spielen zu lassen, weil das Baby sonst zu aufgekratzt war.

Für Stofftiere und Schmusetücher hingegen hatte man hier so gar nichts übrig. Einzige Ausnahme: der Elefant, den der Kleine von seiner Patentante bekam. Die unterschiedliche Dicke des Stoffes war interessant genau wie verschiedene einzeln greifbare Formen (Rüssel, Beine, Ohren, Schwanz) und Materialien (die Schwanzquaste besteht aus Wollstrippen).

Für Bücher begeisterte sich der junge Herr auch nur insofern, dass man sie schütteln, aufklappen und gegen andere Gegenstände schlagen konnte. Für alles das ist dieses Holzbilderbuch ideal. Weiterer Bonuspunkt: er kann die Ecken nicht abkauen :-D ein großer Vorteil, denn der Kleine steckt sich wirklich ALLES in den Mund (neulich habe ich einen Stein aus seiner Backentasche entfernt).
Hoch im Kurs steht außerdem alles, was sich rollen lässt oder in das man etwas hinein legen kann. Deshalb sind hier seit ein paar Monaten auch Stapelbecher angesagt. Um aber alle in einander hinein stapeln zu können, fehlt ihm natürlich noch die Präzision.

6-9 Monate

Vieles, was das Käuzchen bisher mochte, wurde mit etwa einem halben Jahr uninteressant. Zu diesem Zeitpunkt wurde er mobiler - aus dem vor-und rückwärts schieben wurde erst Robben und dann Krabbeln, außerdem konnte er nun frei sitzen und anders spielen, als das auf dem Bauch oder Rücken möglich ist.

Mit regulärem Spielzeug gibt er sich kaum noch ab; da in diesen Zeitraum auch der Umzug fiel bzw. die Vorbereitungen, gab es nichts interessanteres als Kisten, an denen man sich hochziehen konnte, Bücherkartons, die sich ausräumen ließen, Kabel, die herum lagen und eben vieles zu Entdecken, denn die Umgebung und erreichbare Gegenstände änderten sich fast täglich.

Ganz unerwartet hat er den roten Angry Bird in sein Herz geschlossen. Den haben wir vor ein paar Jahren in Finnland gekauft und mein Mann gab ihm den Kleinen mal, um ihn morgens zu beschäftigen, als er wach war, wir aber noch dösen wollten. Das Leuchten in den Augen war unfassbar! Seitdem kann man dem Nörgelbaby mit dem Vogel immer ein Lachen entlocken und er küsst ihn sogar ab 😂

Das Elefanten-Nachtlicht liebt er ebenfalls. Damit wird immer gespielt, wenn sich im Schlafzimmer die Gelegenheit dazu bietet. Am Rüssel kann man ihn toll schwenken und wie man per Fingerdruck den Sensor aktiviert und das Licht ein- und ausschaltet, hat man auch schon heraus gefunden.

Da hier alles bespielt wird, was Krach macht, ist auch der Schellenkranz momentan sehr gefragt. Dieser war Bestandteil eines Instrumente-Sets für Kinder, das es kürzlich bei Rossmann gab. Er kann ihn toll greifen und Schütteln, außerdem sind die verschiedenen Oberflächenbeschaffenheiten toll zum Fühlen und Anlutschen.

Alltagsgegenstände

Am allerbesten aber kann man das Kind mit Gegenständen aus dem Haushalt bei Laune halten. Mit einem kleinen Eimer und Wäscheklammern kann man ihn stundenlang beschäftigen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Schneebesen, Küchenrolle und Taschentücher. Beliebt ist auch unsere Altglas- und Pfandflaschenecke - eben alles, was sich durch die Gegend kullern lässt. Und natürlich Handys - die konnten wir ihm nicht lange vorenthalten. Und sei es nur, dass daran herum gekaut oder es gegen den Tisch geklopft wird.


Fazit

Auch wenn ich das Spielwarenarsenal in unserem Haushalt klein halten wollte, hat das Baby mit 9 Monaten schon eine ansehnliche Sammlung an Krempel (das meiste sind "Erbschaften" oder Geschenke, das Wenigste haben wir selbst gekauft); das meiste davon hat nicht mal 5 Minuten sein Interesse wecken können. Da wir aber sehr bewusst gekauft haben (was finden wir sinnvoll, was entspricht aktuellen Interessen des Babys, die nicht durch Vorhandenes abgedeckt werden können), haben wir bislang keinen Griff ins Klo gelandet.

Letztlich braucht man wesentlich weniger, als man denkt, denn Kinder finden den Alltag am allerspannendsten. Nichts geht z.B. übers Spülmaschine ausräumen oder die Tüte mit dem Altpapier erkunden.

Bei Hanna erfahrt ihr heute, womit sich Moritz am liebsten beschäftigt.


Womit haben eure Babies sich am liebsten beschäftigt bzw. was mögen sie gern? Oder habt ihr Vorstellungen, womit eure Kinder später auf jeden oder gar keinen Fall spielen sollen?






Montag, 13. Juni 2016

[Babyschnack] Unser Wickelplatz

Hallo ihr Lieben!

Der Juni ist fast zur Hälfte rum, deshalb ist es Zeit für einen neuen "Babyschnack". Diana wird jedoch leider in Zukunft nicht mehr dabei sein, weil sie zeitlich nicht mehr schafft.
Deshalb seht ihr heute nur bei Hanna und mir den Wickelplatz, den wir für unsere Kinder eingerichtet haben.

Ich kenne ein paar Mamas, die keine festen Platz haben, um ihre Babies zu wickeln oder umzuziehen oder das auf dem Bett oder Sofa machen. Ich wollte aber alles an einem Platz haben, ohne immer die nötigen Utensilien aus allen Ecken zusammen suchen zu müssen. Gleichzeitig wollte ich nicht noch ein Möbelstück kaufen, das in der Wohnung untergebracht werden müsste, und so entschied ich mich, meinen Schminktisch durch eine einfache Auflage umzufunktionieren (und ganz ehrlich - zum  Schminken komme ich eh nicht mehr so oft, da kann ich an diesem Platz auch was anderes machen^^).
Das Käuzchen kam ja im November zur Welt, was bedeutete, dass es in seinen ersten Lebensmonaten recht kalt sein würde. Deshalb kam der Wickelplatz in einen der beheizten Wohnräume (Bad und zukünftiges Kinderzimmer fielen so schon mal raus und im Wohnzimmer muss ich das nun auch nicht haben).