Sonntag, 16. Dezember 2012

[Rezept] Husarenkrapfen

Hallo ihr Lieben,

nach langer, langer Zeit gibt es heute mal wieder ein Rezept von mir.
Passend zur Adventszeit ist dies mein liebstes Plätzchenrezept. Ich mag die meisten Plätzchen nicht, das trockene, dröge ist einfach nicht mein Fall (bei Kuchen genauso; mit Napfkuchen etc. kann man mich jagen - es muss mindestens Obst oder Pudding drauf sein!^^).
Diese Plätzchen hier aber esse ich sehr gern, vor allem wegen der Füllung aus Erdbeermarmelade.

Ich weiß nicht, ob ihr sie kennt und wie sie bei euch heißen - von zu Hause kenne ich sie als Husarenkrapfen, der Hausherr nennt sie Ochsenaugen, und meine Arbeitskollegen haben noch ein anderes Wort - da es stark dialektbehaftet ist, konnte ich mir leider absolut nicht merken, welches. ^^

Nun aber zum Wesentlichen: Fotos und Rezept :-)

Vorab: Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich ein absoluter Anfänger, was das Backen angeht - die wenigstens Sachen sehen ansprechend aus und sind genießbar.Die hier kriege ich auch hin, obwohl sie manch einer wohl nicht sonderlich hübsch finden wird. Daran muss ich noch arbeiten! ;-)

Ihr braucht:

  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 150g Zucker
  • 2 ganze Eier oder 3 Eigelb
  • Zitronensaft
  • Vanillezucker
  • Erdbeermarmelade
Mehl mit Zucker mischen, Butter, Eier, einen Spritzer Zitronensaft und etwas Vanillezucker dazu geben. Am Besten alles mit den Knethaken des Mixers kneten (bei mir ging das nicht gut, die Butter war wohl zu fest, ich habe daher mit der Hand geknetet, inklusive Krampf in der Teighand^^).
Aus dem Teig kleine Kügelchen formen und mit der Hand platt drücken. Dann eine Vertiefung hineindrücken und etwas Marmelade hineingeben. Nehmt nicht zu viel, da sie schnell auseinanderläuft (wie man das gut auf dem Bild sieht :-D)!
Das ganze dann etwa 15-20 min bei 180° Umluft backen; Die Plätzchen sollten nicht dunkel werden, meine sind schon grenzwertig.
Die Menge hat übrigens für knapp zwei Bleche gereicht.

Variationen:
Ich habe statt 150g Zucker nur 50g genommen und den Rest durch Stevia ersetzt, sie haben trotzdem sehr lecker geschmeckt.
Wenn man nur Eigelb nimmt, werden die Plätzchen gelber; meine Mama macht aus dem restlichen Eiweiß immer Kokosmakronen.
Man kann auch die Teigränder vor dem Backen noch mit Eigelb bestreichen, damit sie etwas Farbe bekommen. Ist mir zu aufwendig, daher lasse ich diesen Schritt weg.


Welche Plätzchen esst ihr am Liebsten? Backt ihr selbst oder mopst ihr bei Mama? ;-)

Euer OktoberKind

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