Montag, 9. Mai 2016

[Babyschnack] Erstausstattung - Das brauchte ich wirklich!

Willkommen beim neuen Babyschnack!
Etwas, das einen als werdende Eltern vor der Geburt auch beschäftigt, ist die Frage: was brauche ich alles für das Kleine? Darum geht es heute um das Thema Erstausstattung.



Es gibt mittlerweile so viele Dinge, die man kaufen kann, einem aufgeschwatzt oder empfohlen werden, aber nicht alles davon stellt eine sinnvolle Anschaffung dar.



Auch ich habe entsprechende Listen im Vorhinein gewälzt, einiges verworfen, anderes notiert und mit mittlerweile knapp sechs Monaten Erfahrung kann ich euch heute sagen, was man wirklich braucht und was Platz- und Geldverschwendung ist.

Kleidung

Man sollte meinen, so ein Winzling kommt mit wenigen Kleidungsstücken aus, allerdings summiert sich das doch schon. Ihr müsst nämlich bedenken, dass euer Baby vielleicht ein "Spuckbaby" ist (wie unseres) und ihr es am Tag 3x oder öfter umziehen müsst oder der Windelinhalt nicht dort geblieben ist, wo er hingehört, sondern sich auch auf der Kleidung verteilt hat.

Bodies (mind. 8 Stück)
Bodies ersetzen die Unterwäsche und es gibt sie mit langen und kurzen Ärmeln. Kurzärmlige sind praktisch, wenn es nicht so warm ist und euer Kind noch einen Pullover darüber trägt. Langärmlige könnt ihr nehmen, wenn es zu warm für noch einen Pullover ist. Außerdem hat man beim Anziehen von Pullis über Langarmbodies oft das Problem, dass die Ärmel verrutschen und sich aufknäulen. Besonders bei ganz kleinen Kindern ist das lästig, wenn man noch Angst hat, dass man etwas abbrechen könnte.
Hier gibt es auch verschiedene Varianten - welche, die man über den Kopf zieht und andere, die man wie eine Jacke anzieht und zubinden bzw. -knöpfen kann. Einige Babies hassen es, Sachen über den Kopf angezogen zu bekommen (meines zum Glück nicht), ich finde es aber einfacher, als das Baby immer zu drehen, um den Body drumherum zu wickeln.

Strampler (mind. 4 Stück)
Bei Stramplern solltet ihr darauf achten, dass sie Druckknöpfe zum Verschließen haben - bei normalen futzelt ihr euch dumm und dämlich, bis sie zu oder auf sind! Außerdem finde ich Druckknöpfe im Schritt sehr praktisch, so müsst ihr zum Windelwechseln nicht das komplette Teil ausziehen. Glaubt mir, darauf werdet ihr Wert legen! Alternativ gibt es auch welche, die eine durchgehende Knopfleiste vom Fuß bis zur Brust haben, die sind ebenfalls sehr praktisch.

Pullover (mind. 8 Stück)
Wenn es nicht gerade Sommer ist, benötigt ihr auch einige Pullover. Hier gibt es ebenfalls Varianten zum Knöpfen. Ich persönlich mag Baumwollpullis lieber als die aus Nickisamt, aber das ist Geschmackssache.

Jacken (mind. 2 Stück)
Auch hier jahreszeitenabhängig. Bei einem Sommerbaby solltet ihr auch erstmal ohne Jacke auskommen, ihr habt ja Bodies und Pullover.
Kommt euer Kind zu einer kühleren Jahreszeit zur Welt, braucht ihr welche. Für Winterkinder sind außerdem Outdoor-Overalls sinnvoll, weil sie leicht anzuziehen sind und man die Kinder damit trotzdem in der Babyschale festschnallen kann.

Mützen (mind. 2 Stück)
Wenn euer Kind nicht gerade im Hochsommer zur Welt kommt, seid ihr gut beraten, wenn ihr für eine Kopfbedeckung sorgt, denn hier verliert das Kind die meiste Wärme. Im Winter sind gefütterte sehr praktisch, im Frühjahre reichen dünne aus Baumwolle. Wichtig ist, dass sie auch die Ohren bedecken.

Schlafanzug (mind. 4 Stück)
Je nach Jahreszeit gibt es auch hier dickere aus Frottee oder dünnere aus Baumwolle und welche mit und ohne Fuß. Für nächtliche Wickel- oder Umziehaktionen finde ich es am praktischsten, wenn sie Knöpfe im Schritt oder an der gesamten Front haben. Ich habe schon Modelle gesehen, die auf der Rückseite quer und längs zu knöpfen sind und habe keine Ahnung, wie man so nachts eine Windel wechseln soll, ohne das Kind auf den Bauch zu drehen und damit komplett zu wecken! Mit Öffnungen vorn geht das auch im Halbschlaf.

Socken (mind. 2 Paar)
Falls es nur mit Strampler zu kühl ist, sind ein paar Socken zum Drüberziehen sinnvoll. Ansonsten finde ich Strampler oder Hosen mit Fuß in den ersten Wochen am praktischsten.

(Strumpfhosen/Hosen)
Strumpfhosen und Hosen finde ich persönlich zu unpraktisch bei Neugeborenen; Strumpfhosen liegen meist sehr eng an und sind meiner Meinung nach schwieriger anzuziehen als Strampler, zumindest so lange das Baby noch sehr klein und nicht so "robust" ist wie mit einigen Monaten. Bei Hosen ist das ähnlich - ihr müsst die zum Wickeln immer komplett aus und wieder anzuziehen, und das macht ihr am Tag einige Male!
Schuhe benötigt ihr ebenfalls noch nicht - sie sind nicht so leicht anzuziehen und zum Wärmen reichen auch dicke Socken aus!

TIPP
Insbesondere bei Kleidung lohnt es sich, die Erstausstattung gebraucht zu kaufen oder die Sachen von Freunden oder Verwandten aufzutragen. Ihr wisst nicht, wie groß euer Kind bei der Geburt ist und wie schnell es wächst! Normalerweise ist Gr. 56 die "Einstiegsgröße", aus der die Babies nach wenigen Wochen rausgewachsen sind. Da wäre es doch schade um die ganzen tollen Sachen, die ihr für mehr als 100€ gekauft habt und nur ein- oder zweimal anziehen konntet, oder? Ganz zu schweigen von der Schadstoffbelastung neuer Kleidungsstücke - wenn sie schon einige Male gewaschen wurden, was bei gebrauchter Kleidung ja der Fall ist, ist sie wesentlich geringer. Aus Nachhaltigkeitsaspekten ist 2nd Hand ebenfalls die bessere Wahl.
Wenn ihr eurem Baby neue Anziehsachen kaufen möchtet, macht das lieber nach ein paar Monaten, wenn es nicht mehr ganz so schnell wächst und die Sachen länger tragen kann. Außerdem wisst ihr dann schon, mit welcher Art Kleidung ihr am besten zurecht kommt (das habe ich ja oben schon angesprochen) und ihr vermeidet Fehlkäufe!

Transport

Kinderwagen
Eines der Basics ist in meinen Augen ein Kinderwagen. Ich kenne zwar auch einige Babies, die ihn nicht mögen, aber ich finde ihn sehr praktisch. Zum Einen könnt ihr damit längere Spaziergänge unternehmen - ein 7kg-Kind stundenlang im Tuch zu tragen finde ich persönlich sehr anstrengend. Außerdem könnt ihr unten Einkäufe etc. verstauen und auch im Regen oder Schnee wird das Baby nicht nass.
Worauf ihr achten solltet: Wie fährt bzw. schiebt sich der Wagen, ist er leicht zusammenklappbar und wie groß ist die Wanne bzw. Tasche? Da gibt es nämlich auch Unterschiede. Wenn ihr Pech habt, habt ihr einen relativ kleinen Wagen, aber euer Baby ist so groß, dass es schon nach 3 Monaten nicht mehr hineinpasst (kenne da auch jemanden).
Kinderwagen könnt ihr ebenfalls gut gebraucht kaufen! Markenmodelle sind unheimlich teuer und nachdem sie von einem oder zwei Kindern benutzt wurden, meist noch top in Schuss. Wir haben z.B. einen von Teutonia, aber ich hätte nie im Leben den Originalpreis von 650-700 € dafür gezahlt. Über ebay Kleinanzeigen haben wir ihn in hervorragendem Zustand für 125 € gekauft. Schaut am besten mal dort oder auf Kinderflohmärkten - wenn 2nd Hand für euch in Frage kommt, lohnt sich das!

Babyschale fürs Auto
Nicht gebraucht kaufen würde ich hingegen eine Babyschale, die aber notwendig ist, sollte euer Kind im Auto mitfahren. Ihr wisst nie, ob sie nicht schon mal in einen Unfall verwickelt war und so die Sicherheit eures Kindes noch gewährleistet ist.

(Tragetuch)
Wollt ihr euer Baby stattdessen tragen, empfehle ich euch, mit der Anschaffung eines Systems bis nach der Geburt zu warten, denn ihr wisst nicht, wie ihr in der Praxis wirklich damit zurecht kommt und ob euer Baby das mag. Im schlimmsten Fall habt ihr 200 € zum Fenster rausgeworfen, was nicht sein muss!
Leiht euch lieber erst mal was von einer Freundin zum Üben und nehmt eine Trageberaterin in Anspruch! Sie zeigt euch, wie es richtig geht und ihr könnt mit eurem Baby verschiedene Systeme ausprobieren.


Schlafen

Euer Baby muss natürlich auch irgendwo schlafen! Solltet ihr ein Familienbett planen, benötigt ihr natürlich kein extra Bett. Auch unser Baby hat (ungeplant) die ersten Wochen zwischen uns geschlafen, weil es nicht ins Beistellbett wollte. Mit zwei Monaten hat es das aber klaglos akzeptiert.
Ein Beistellbett ist besonders praktisch, wenn ihr stillt, denn so müsst ihr das Kleine nachts nicht aus seinem Bett heben und nach dem Trinken wieder aufstehen und es reinlegen, das Füttern geht so quasi nebenbei. Finde ich persönlich sehr praktisch! Ihr könnt es ebenfalls gut gebraucht kaufen (ihr benutzt es maximal ein paar Monate), lediglich für eine neue Matratze würde ich dann sorgen.

Babybett
Wollt ihr weder Familien- noch Beistellbett, braucht ihr auf alle Fälle ein "großes" Kinderbett. Bestenfalls wächst es mit und ist noch ein paar Jahre für euer Kind nutzbar.

Schlafsäcke (mind. 3 Stück)
Mittlerweile ist ja hinlänglich bekannt, dass man Babies nicht zudecken, sondern in Schlafsäcke stecken soll.
Schaut hier ebenfalls nach der Jahreszeit - im Winter müssen sie dicker sein als im Sommer.
Außerdem gibt es mitwachsende Modell, die z.B. per Druckknopf auf der Rückseite umgeschlagen und "gekürzt" und so länger verwendet werden können.
Sehr praktisch finde ich auch wieder Modelle, die einen Reißverschluss vom Fußende bis zur oberen Seite haben. So könnt ihr das Baby auf den geöffneten Schlafsack legen und ihn dann einfach schließen und müsst nicht versuchen, das Kind "hineinzustopfen".

Ernährung

Pre-Nahrung
Auch wenn ihr vorhabt zu Stillen - ihr wisst nie, ob das von Anfang an so klappt, wie ihr euch das wünscht!
Sicherheitshalber solltet ihr eine Packung zu Hause haben. Stellt euch vor, es ist Sonntagvormittag, euer Kind ist hungrig, ihr habt nichts zum Füttern da und alle Geschäfte haben geschlossen! Wenn ihr das Pulver letztlich nicht braucht, umso besser!

Nuckelflasche
Sollte es mit dem Stillen nicht klappen (und sei es nur temporär, wenn ihr z.B. Milch abpumpen müsst), braucht ihr auf jeden Fall auch eine Trinkflasche fürs Kind.
Sehr praktisch finde ich die Anti-Kolik-Flaschen von Mam - sie sind aus Kunststoff, man kann sie auseinandernehmen, was die Reinigung erleichtert und außerdem kann man sie in wenigen Minuten in der Mikrowelle sterilisieren. Einfacher geht's nicht! (Ich werde übrigens nicht von Mam bezahlt - ich finde die Flaschen einfach klasse ;-))


Sonstiges

Babyfon
Wenn man nicht gerade in einer 1-Raum-Wohnung haust, finde ich das eine sinnvolle Anschaffung. Ihr hört so, wenn euer Baby wach ist und etwas braucht, ohne dass es die Bude zusammen schreien muss. Unser Modell funktionert über die Steckdose, was den Vorteil hat, dass es nicht durch Störfrequenzen beeinflusst wird und kein Akku kaputt gehen kann. Bislang sind wir damit sehr zufrieden und würden es wieder kaufen.

Stillkissen
Ich habe es mir schon in der Schwangerschaft gekauft, weil man darauf auch super liegen kann. Stillen klappte dann bei uns später nur mit Kissen. Und auch jetzt, wo das Flaschenbaby es dafür nicht mehr braucht, ist es nützlich. Sei es als Umrandung, wenn das Kind auf dem Sofa spielt und so nicht runterfallen kann, als Erhöhung, um es sicher schlafen zu lassen undundund.
Hier solltet ihr darauf achten, dass die Füllung nicht zu laut raschelt - versetzt euch in die Lage eures Babies und haltet mal euer Ohr daran! Unseres ist von Theraline und die gut 50€, die es gekostet hat, waren eine absolut sinnvolle Investition!

Mullwindeln (mind. 12 Stück)
Ich finde sie als Spucktücher unersetzlich. Habt ihr ein Spuckbaby, werdet ihr ständig welche dabei haben und brauchen. Hier gibt es mittlerweile nicht nur weiße, sondern auch sehr hübsch gemusterte. Darauf habe ich zugegebenermaßen Wert gelegt, weil man die Dinger immer mit sich rumschleppt. Außerdem kann euer Baby mit den Tüchern Kuscheln und Schmusen oder ihr könnt sie als Decke benutzen. Oder als Sichtschutz beim Stillen...

Nuckel
Ich weiß, dass es schwer sein kann, einem Baby das Nuckeln wieder abzugewöhnen, weswegen wir auf Schnuller eigentlich verzichten wollten. Als es allerdings zu Anfang eine schlimme Schreiphase hatte, riet uns die Hebamme, es doch mal damit zu versuchen. Prompt wurde das Geschrei weniger, weil sich das Käuzchen mit Nuckel sehr viel schneller beruhigen ließ als durch alles andere. Inzwischen braucht es keinen mehr und mag die Dinger auch nicht mehr, sodass sich das oben erwähnte Problem erledigt hat. Ich kann euch deshalb nur raten, einen oder zwei auf Vorrat zu kaufen - auch wenn nicht jedes Baby sie mag, können sie Wunder wirken.

Babybadewanne
Kein Must Have, aber ich bin froh, dass wir eine haben. Durch die Umstände in unserer Wohnung und dass unser Kind quasi im Winter zur Welt kam war ich froh, die Wanne unter unsere Wärmelampe stellen zu können. Ich finde es auch wesentlich praktischer, ein Neugeborenes in der Babywanne zu baden als mit ihm zusammen in der großen. Jetzt, wo das Käuzchen größer ist, ist das eine andere Geschichte.

Wickelplatz
Ich finde es ebenfalls praktisch, einen festen Wickelplatz zu haben. Nicht nur könnt ihr hier alle Anzieh- und Wickeluntensilien unterbringen, euer Baby weiß nach einer Weile auch, was dort passiert und freut sich vielleicht, hier hingelegt zu werden (so ist es jedenfalls bei unserem). Angepasst an eure Gegebenheiten in der Wohnung kann das eine Kommode oder ein Tisch sein. Ich habe z.B. meinen Schminktisch mit einer einfachen Auflage umfunktioniert, da wir keinen Platz für eine Kommode hatten und ich kein mehr oder weniger sinnloses Möbelstück haben wollte, wenn das Kind windelfrei ist (ich kaufe Möbel gern so langlebig und universell nutzbar wie möglich).

Wärmelampe
Hieran scheiden sich die Geister, aber für mich ist der (von uns liebevoll so genannte) "Babygrill" ebenfalls Teil der Standardausrüstung, auf das ich nicht verzichten möchte. Wenn es kühler ist und ihr euer Kind wickelt oder umzieht, friert das Kleine so nicht. Klar geht's auch ohne, aber ihr mögt bei unter 20° C ja auch nicht (halb-)nackt irgendwo rumliegen, oder? Außerdem lieben Babies es, nackig zu strampeln, und unter der Lampe könnt ihr es das auch im Winter einige Minuten tun lassen, selbst wenn es im Wickelraum nicht so warm ist.

Windeln
Hier solltet ihr auf jeden Fall einen Vorrat zu Hause haben - manche Babies müssen bis zu 10x am Tag gewickelt werden.

Windeleimer
Wohin mit den gebrauchten Windeln? Hier solltet ihr am Wickelplatz einen Eimer stehen haben. Eimer mit Folienkassetten, die wohl den Geruch einfangen, sind in meinen Augen Geldverschwendung; Urin stinkt nicht so stark und Windeln mit Stuhlinhalt könnt ihr, wenn euch der Gestank stört, genauso gut einzeln in kleine Mülltüten tun und diese verknoten, bevor sie in den Eimer kommen. Hat den gleichen Effekt und kostet nur einen Bruchteil.
Wichtig ist aber, dass ihr den Eimer auch mit einer Hand oder dem Fuß bedienen könnt, denn ihr werdet garantiert nie beide Hände gleichzeitig frei haben!

(Wippe)
Viele schwören darauf, wir hatten keine und ich habe sie auch nicht vermisst.

(Wickeltasche)
Eigentlich reicht auch eine große Handtasche. Ich habe zwar eine Wickeltasche und finde sie ganz gut, würde sie mir aber auch kein zweites Mal kaufen. Das Zubehör (Thermotasche, Nuckeltasche, Wickelunterlage, Decke) nutze ich ebenfalls so gut wie nie. Vor allem, wenn man den Preis bedenkt - für eine spezielle Wickeltasche zahlt man gleich doppelt so viel wie für eine "normale" Tasche in gleicher Qualität.

(Sterilisator)
Falls euer Kind die Flasche bekommt, könnt ihr diese auch in einem Topf Wasser abkochen oder in den Dampfgarer geben (gleiches Prinzip, allerdings könnt ihr damit sogar noch Essen kochen, sodass es nach Ende der "Flaschenzeit" nicht ausgedient hat). Meist geht's im Topf sogar schneller.

Mehr als das braucht es zu Anfang nicht - okay, das ist schon eine Menge, aber weniger, als man oft vermutet.
Vieles davon könnt ihr gebraucht kaufen oder vielleicht euer Verwandtschaft abluchsen (so war es bei uns) - das Kind wird im Laufe seines Lebens noch teuer genug und hier kommt es bei vielen Dingen wirklich nicht darauf an, ob sie nagelneu sind oder schon einen Besitzer hatten.

Ich hatte glücklicherweise so gut wie keine unnützen Dinge, und etwas gefehlt hat mir auch nicht wirklich.

Welche Dinge fandet ihr bei euren Kindern unersetzlich oder was würdet ihr noch besorgen?

Schaut auf jeden Fall auch bei Hanna vorbei, wenn ihr neugierig auf ihre Erfahrung zum Thema Grundausstattung seid (Diana muss leider in diesem Monat aussetzen)!

Kommentare:

  1. Oha, ich war ja auch immer der Meinung dass man viel mehr braucht als das! Dein kleiner Erstausstattungs-Guide gefällt mir sehr gut :) bei mir dauert es aber noch ein paar Jährchen bis ich mich an das Thema "Baby" rantraue :D

    Liebe Grüße, Edith

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    1. Lieben Dank!
      Nein, eigentlich ist es gar nicht so viel, das merke ich auch immer wieder, wenn wir wegfahren oder ich mit dem kleinen unterwegs bin - Trinken, Windeln und ein paar Klamotten sind das wichtigste :-)

      LG, OktoberKind :-)

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  2. schöne, sinnvolle liste. bis auf den heizstrahler hatten wir ungefähr die hleich ausstattung. sinnlos war eigentlich nur die wippe,die mochte meiner damals nicht.

    für flaschenmamis empfehle ich noch ne thermoskanne, in der hatte ich immer heißes wasser. im fläschchen selbst hatte ich immer zu zweidritteln abgekochtes kaltes wasser, bei bedarf ein drittel heißes wasser und milchpulver dazu, schütteln, fertig. nachts und unterwegs total praktisch.

    liebe grüße!

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    1. Liebsten Dank!
      Eine Thermosflasche habe ich für das heiße Wasser auch (das kalte ist in einer Flasche von Nuk, aus der er nicht trinken mag - so habe ich die nicht umsonst gekauft), aber die habe ich mir auch erst später zugelegt, als ich wusste, dass das mit dem Stillen nichts mehr wird und wir dauerhaft auf Pulver umsteigen - darum steht es nicht auf der Liste. Trotzdem danke für den Hinweis! :-)

      LG, OktoberKind :-)

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  3. Oh Cool. Vielen Dank. Man sucht ja immer nach Tipps, was man sich anschaffen soll und was nicht.

    Lieben Gruß

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    1. Gern! Ich hoffe, es war das eine oder andere hilfreiche dabei!

      LG, OktoberKind :-)

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  4. Oh da haben wir aber vieles ähnlich erlebt und gebraucht und ich habe glatt den Windeleimer vergessen so ist der schon im Alltag untergegangen.
    Ich bin absoluter Mam Fan seit der Kleibe die Flasche bekommt und wir haben sämtliche Marken testen müssen.

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    1. Wir haben mit Nuk angefangen und die hat er auch genommen, dann hab ich die von Mam entdeckt und verwendet, weil sie praktisch waren. Nach einer Weile hat er dann nichts anderes mehr akzeptiert...

      LG, OktoberKind :-)

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  5. Wirklich ein sehr fundierter gründlich und tiefgehend erstellter Artikel wie ich finde!!! Danke für diese tolle Arbeit! +1

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    1. Vielen Dank für das Kompliment!!

      LG, OktoberKind :-)

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  6. Ich finde man braucht eigentlich sooo wenig Sachen und macht sich am Ende nur verrückt. Bei meinem 2. würde ich vielleicht die Hälfte von dem kaufen was ich beim 1. gekauft habe. Windeleimer, Babyfon, Wärmelampe, Schnuller etc. finde ich Quatsch - aber jedes Kind und jede Eltern sind komplett verschieden.

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    1. Warum findest du das Quatsch, wenn ich fragen darf? Ich bin immer neugierig auf die Erfahrungen anderer, davon kann man nur lernen!

      LG, OktoberKind :-)

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  7. Das ist eine sehr schöne Auflistung, das meiste war bei uns ähnlich. und wir sind auch große Fans davon möglichst vieles gebraucht zu kaufen, vor allem beim Kinderwagen kann man da wirklich sparen.

    Wir haben auch ein "Spuckbaby", aber meistens hat sie die bespuckten (und wieder etwas abgewischten)Sachen mindestens einen Tag an, da neue Sachen höchstwahrscheinlich auch gleich wieder bespuckt werden würden. Deshalb komme ich auch mit wenig Anziehsachen aus.

    Ansonsten verwenden wir jetzt am Anfang auch gar keine Schlafanzüge. Die Kleine schläft in den normalen Sachen, da spart man sich auch das abendliche Umziehen=)

    Und ich bin eindeutig ein Fan von Hosen=) Aber das liegt auch daran, dass wir gebrauchte Sachen haben und die meisten Strampler unten keine Knöpfe haben, sodass man sie immer komplett aus und anziehen muss.

    Liebe Grüße

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