Montag, 15. August 2016

[Babyschnack] Das Lieblingsspielzeug unserer Kids


Hallo ihr Lieben,

nach 2 Monaten (unfreiwilliger) Pause bin ich nun wieder zurück. Keine Angst, uns geht es gut, allerdings ist das Käuzchen vor einer Weile so anstrengend und aufmerksamkeitsbedürftig geworden, dass ich tagsüber keine Minute Ruhe zum Bloggen hatte und Abends erst so spät eingeschlafen, dass ich nur noch ein bisschen ferngesehen habe, bevor ich selbst todmüde ins Bett gefallen bin - an Fotografieren oder gar Schreiben war nicht mehr zu denken. Dazu kam noch ein Umzug, der sich über ein paar Wochen mehr gezogen hat als eigentlich geplant, inklusive Renovieren und Möbel aufbauen. So langsam kehrt hier aber etwas Ruhe und Ordnung ein, sodass ich nun hoffentlich wieder mindestens einmal pro Woche zum Bloggen komme.

Den Auftakt macht ein neuer Babyschnack und diesmal geht es um das Lieblingsspielzeug unserer Kids.

Das Käuzchen war motorisch schon sehr früh sehr weit und nur herum liegen und schauen war ihm bald nicht mehr genug.

Sein erstes aktiv genutztes Spielzeug war ein Oball, der mit einer Schnur an seinem Mobile über dem Tagesbett befestigt war. Nachdem mein Mann ihm gezeigt hatte, dass er das Mobile bewegen konnte, in dem er den Ball bewegte, steckte ständig ein Babyarm darin und der Kleine wackelte vergnügt an der Konstruktion (greifen konnte er zu diesem Zeitpunkt, mit gut 2 Monaten, noch nicht). So ließ der Kleine sich schon früh eine Weile beschäftigen.

3-6 Monate

Als er etwas größer war und eine höhere Reichweite hatte, war unser Spielbogen Zeitvertreib Nr. 1. Wir hatten uns explizit diesen aus Holz und ohne Schnickschnack gewünscht, so ein "Activity Center", das blinkt und Geräusche macht, wäre mir nicht ins Haus gekommen.
Zu Anfang hatten wir noch eine Schnur an den Figuren beschäftigt, damit er daran wackeln konnte, denn er fand es sehr frustrierend, mit seinen kurzen Ärmchen noch nicht weit genug nach oben greifen zu können.

Ebenfalls super angekommen ist dieser "verdrehte" Oball. Während der Kleine dem normalen nichts mehr abgewinnen konnte, seit die Hand nicht mehr durch die Löcher passte, fand er dieses Teil extrem spannend. Die Augen begannen zu leuchten und die Atmung wurde schneller, wenn er ihn sah :-D Daher habe ich meinem Mann auch verboten, ihn damit vor dem Schlafen gehen spielen zu lassen, weil das Baby sonst zu aufgekratzt war.

Für Stofftiere und Schmusetücher hingegen hatte man hier so gar nichts übrig. Einzige Ausnahme: der Elefant, den der Kleine von seiner Patentante bekam. Die unterschiedliche Dicke des Stoffes war interessant genau wie verschiedene einzeln greifbare Formen (Rüssel, Beine, Ohren, Schwanz) und Materialien (die Schwanzquaste besteht aus Wollstrippen).

Für Bücher begeisterte sich der junge Herr auch nur insofern, dass man sie schütteln, aufklappen und gegen andere Gegenstände schlagen konnte. Für alles das ist dieses Holzbilderbuch ideal. Weiterer Bonuspunkt: er kann die Ecken nicht abkauen :-D ein großer Vorteil, denn der Kleine steckt sich wirklich ALLES in den Mund (neulich habe ich einen Stein aus seiner Backentasche entfernt).
Hoch im Kurs steht außerdem alles, was sich rollen lässt oder in das man etwas hinein legen kann. Deshalb sind hier seit ein paar Monaten auch Stapelbecher angesagt. Um aber alle in einander hinein stapeln zu können, fehlt ihm natürlich noch die Präzision.

6-9 Monate

Vieles, was das Käuzchen bisher mochte, wurde mit etwa einem halben Jahr uninteressant. Zu diesem Zeitpunkt wurde er mobiler - aus dem vor-und rückwärts schieben wurde erst Robben und dann Krabbeln, außerdem konnte er nun frei sitzen und anders spielen, als das auf dem Bauch oder Rücken möglich ist.

Mit regulärem Spielzeug gibt er sich kaum noch ab; da in diesen Zeitraum auch der Umzug fiel bzw. die Vorbereitungen, gab es nichts interessanteres als Kisten, an denen man sich hochziehen konnte, Bücherkartons, die sich ausräumen ließen, Kabel, die herum lagen und eben vieles zu Entdecken, denn die Umgebung und erreichbare Gegenstände änderten sich fast täglich.

Ganz unerwartet hat er den roten Angry Bird in sein Herz geschlossen. Den haben wir vor ein paar Jahren in Finnland gekauft und mein Mann gab ihm den Kleinen mal, um ihn morgens zu beschäftigen, als er wach war, wir aber noch dösen wollten. Das Leuchten in den Augen war unfassbar! Seitdem kann man dem Nörgelbaby mit dem Vogel immer ein Lachen entlocken und er küsst ihn sogar ab 😂

Das Elefanten-Nachtlicht liebt er ebenfalls. Damit wird immer gespielt, wenn sich im Schlafzimmer die Gelegenheit dazu bietet. Am Rüssel kann man ihn toll schwenken und wie man per Fingerdruck den Sensor aktiviert und das Licht ein- und ausschaltet, hat man auch schon heraus gefunden.

Da hier alles bespielt wird, was Krach macht, ist auch der Schellenkranz momentan sehr gefragt. Dieser war Bestandteil eines Instrumente-Sets für Kinder, das es kürzlich bei Rossmann gab. Er kann ihn toll greifen und Schütteln, außerdem sind die verschiedenen Oberflächenbeschaffenheiten toll zum Fühlen und Anlutschen.

Alltagsgegenstände

Am allerbesten aber kann man das Kind mit Gegenständen aus dem Haushalt bei Laune halten. Mit einem kleinen Eimer und Wäscheklammern kann man ihn stundenlang beschäftigen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Schneebesen, Küchenrolle und Taschentücher. Beliebt ist auch unsere Altglas- und Pfandflaschenecke - eben alles, was sich durch die Gegend kullern lässt. Und natürlich Handys - die konnten wir ihm nicht lange vorenthalten. Und sei es nur, dass daran herum gekaut oder es gegen den Tisch geklopft wird.


Fazit

Auch wenn ich das Spielwarenarsenal in unserem Haushalt klein halten wollte, hat das Baby mit 9 Monaten schon eine ansehnliche Sammlung an Krempel (das meiste sind "Erbschaften" oder Geschenke, das Wenigste haben wir selbst gekauft); das meiste davon hat nicht mal 5 Minuten sein Interesse wecken können. Da wir aber sehr bewusst gekauft haben (was finden wir sinnvoll, was entspricht aktuellen Interessen des Babys, die nicht durch Vorhandenes abgedeckt werden können), haben wir bislang keinen Griff ins Klo gelandet.

Letztlich braucht man wesentlich weniger, als man denkt, denn Kinder finden den Alltag am allerspannendsten. Nichts geht z.B. übers Spülmaschine ausräumen oder die Tüte mit dem Altpapier erkunden.

Bei Hanna erfahrt ihr heute, womit sich Moritz am liebsten beschäftigt.


Womit haben eure Babies sich am liebsten beschäftigt bzw. was mögen sie gern? Oder habt ihr Vorstellungen, womit eure Kinder später auf jeden oder gar keinen Fall spielen sollen?






1 Kommentar:

  1. der rote angry bird :).
    ich gebe dir recht, meistens spielen die kinder ja doch mit dem, was sie im haushalt so finden, das ist eh viel interessanter :).
    liebe grüße zum montag!

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